Mittwoch, 15. Februar 2006
Werteorientiertes Handeln
Werteorientierung im Projektgeschäft - geht das überhaupt? Geht es nicht jeden Tag nur ums Überleben? Ist Pragmatismus da nicht die einzige Maxime?
Wenn wir uns mit dem Zeitgeist zufrieden geben, machen wir es uns in der scheinbaren Sicherheit bequem, dass wir damit am wenigsten anecken werden. „Der Prügel ausweichen“ scheint legitim. Wir sind doch alle keine Heiligen und Märtyrer. Wir leben in unserer eigenen Begrenztheit mit begrenzten Mitteln in den Grenzen, die uns unsere Umgebung aufzeigt.

Also geht es darum, die Begrenztheit anzunehmen.

Ok. Aber wir sind nicht die, die wir letztes Jahr gewesen sind. Wir haben Dinge getan, vor denen wir uns unser ganzes Leben lang gefürchtet haben, wir haben uns unter Menschen zu Hause gefühlt, denen wir vorher ausgewichen sind, wir sind Veränderungen begegnet, die wir nie für möglich gehalten hätten. Es ist geschehen. Wir haben es nicht geschaffen. Veränderung ist möglich. Wir wissen nicht, wo die Grenzen sind.

Also wird uns Respekt vor dem Leben nahegebracht.

Das Wichtigste zuerst. Es bleibt uns nur der heutige Tag zum leben: der Mensch, der jetzt vor mir sitzt, die Arbeit, die jetzt getan werden will, der Gedanke, der gerade aufsteigt.

Also bleibt uns nichts anders übrig, als den Alltag zu würdigen.

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